Sanierungsgebiet Weissenau 2010

Sanierungsgebiet Weißenau 2010 Südlicher Arkadenbau

Sanierungsprogramm: "Stadtumbau West" (SUW)"

Mit der Sanierungsmaßnahme "Weißenau 2010" konnte im Jahr 2008 erstmals in einer Ortschaft (Eschach) ein Sanierungsgebiet in das Sanierungsprogramm "Stadtumbau West" (SUW) aufgenommen werden.
Die Sanierungssatzung für dieses Sanierungsgebiet wurde im Gemeinderat am 27.4.2009 beschlossen.

Zentraler Bestandteil und städtebaulich prägend ist die Klosteranlage Weißenau, eine der großen barocken Klosteranlagen Oberschwabens, die noch in wesentlichen Teilen in ihrer ursprünglichen Gesamtanlage erhalten ist. Ein Teil der Anlage wurde seit dem 18. Jahrhundert von dem früher angrenzenden Gewerbebetrieb genutzt. Diese historische Bausubstanz wurde durch den Abbruch der unmittelbar angrenzenden Hallen der früheren Firma Ulmia freigelegt und wieder besser in den ursprünglichen räumlichen Kontext gestellt.

Förderrahmenvolumen/Bewilligungszeitraum/Verfahrensart

Bei dem jeweils beantragten und bewilligten Finanzvolumen muss die Stadt 40 Prozent an Eigenmitteln einbringen, das Land/Bund übernimmt 60 Prozent des bewilligten Finanzvolumens.

Bisher beantragter Förderrahmen: 3,75 Mio. €
bewilligter Förderrahmen: 3,67 Mio. €
davon Landes-/Bundesmittel: 2,20 Mio. €

Der Bewilligungszeitraum zur Durchführung der Sanierungsmaßnahme wurde zuletzt mit Bescheid vom 7.6.2018 bis zum 30.4.2021 verlängert.

Für dieses Sanierungsgebiet wurde das klassische Verfahren festgelegt. Es werden Ausgleichsbeträge nach § 154 ff. Baugesetzbuch für sanierungsbedingte Bodenwertsteigerungen erhoben.

Geplante Maßnahmen/Projekte 2020 ff.

  • 2. Bauabschnitt Umgestaltung des Kirchenvorplatzes zwischen Arkadengebäude / ehemaligem Konventgebäude
  • 3. Bauabschnitt Umgestaltung der nördlichen Abteistraße zwischen Kirchenvorplatz und Torplatz
  • Aufwertung Bahnhofsumfeld bzw. Kreuzung "Bahnhofstraße" und Straße "An der Bleicherei"

Bereits durchgeführte und laufende Maßnahmen/Projekte:

  • Erwerb der brachliegenden gewerblichen Flächen der Firma Ulmia zur Neuordnung (2007)
  • Rückbau der Mariataler Allee von einer Durchgangsstraße zum Geh- und Radweg (2008)
  • Freiraumplanerischer Wettbewerb mit umfassender Bürgerbeteiligung (2010)
  • Erwerb des Bahnhofs Weißenau von der Deutschen Bahn und teilweise Weiterveräußerung an eine Familie zur Sanierung und Umnutzung zu einem eigengenutzten Wohnhaus (2011)
  • Abriss der Gewerbehallen der früheren Firma Ulmia (2012)
  • 1. Bauabschnitt Umgestaltung des Kirchenvorplatzes (2011/2012)
  • Investorenausschreibung auf der Grundlage von Testentwürfen zur möglichen künftigen Nutzung des Grundstücks und der Kulturdenkmale Abteistraße 4 sowie Weiterveräußerung an die Hähnlehof Weingarten GmbH & Co. KG und die Monument Klosterarkaden Weißenau Gmbh & Co. KG (2015)
  • Durchführung des Bebauungsplanverfahrens „Abteistraße 4 und 4/2“ – rechtsverbindlich seit 14.5.2016
  • Neubau einer Berufs-/Fachschule für heilpflegerische Berufe mit angeschlossenem Wohnheim (2016/2017)
  • Ausbau der Straße "An der Bleicherei" (Erschließungsstraße West) einschließlich Herstellung von 35 zusätzlichen öffentlichen Stellplätzen (2018)
  • Herstellung der Erschließungsstraße auf dem Grundstück Abteistraße 4 (2019)
  • Sanierung und Umnutzung der Kulturdenkmale Arkadengebäude, Kornhaus, Bleichgebäude für Wohnnutzung mit 50 Wohneinheiten, Anbau von Loggien / Balkonen, Errichtung von KfZ-Stellplätzen und Garagen mit Abstellräumen, Sanierung und Teilumnutzung des bestehenden Kellers zu einer Tiefgarage (2017-2019)
  • Anlässlich 10 Jahre Sanierungsgebiet "Weißenau 2010" fand am 11.5.2019 der Tag der Städtebauförderung mit buntem Quartiersfest unter dem Motto "Wir im Quartier" statt.
Blick aus dem Fenster des Kornhauses in Weißenau. Foto: Hans Spirek
Blick aus dem Fenster des Kornhauses in Weißenau. Foto: Hans Spirek
Baustelle im Sanierungsgebiet Weißenau
Baustelle im Sanierungsgebiet Weißenau

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Abteilung: Stadtsanierung
Telefon: 0751 82-248
Telefax: 0751 82-60248

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