Bahnstadt Ravensburg

Sanierungsgebiet Bahnstadt

Sanierungsgebiet Bahnstadt - Postblock, Foto Felix Kästle

Sanierungsprogramm: Städtebauliches Entwicklungsprogramm (SEP)

Das Sanierungsgebiet Bahnstadt wurde im Jahr 2001 in das klassische SE-Bund-/ Länderprogramm aufgenommen. Der Satzungsbeschluss im Gemeinderat erfolgte am 26.11.2001. Im Jahr 2013 wurde das Sanierungsgebiet in Bereichen der Metzgerstraße erweitert. Die Erweiterung erfolgt u.a. wegen der dort noch durchzuführenden Altlastensanierung von Grundstücksbereichen.
Die Sanierungssatzung wird nicht vor dem Jahr 2020 aufgehoben, da zuerst die o.g. Altlastensanierung erfolgen muss.

Förderrahmenvolumen/Bewilligungszeitraum/Verfahrensart

Bewilligter Förderrahmen und abgerufener Förderrahmen: 8,26 Mio. €
davon Landes/Bundesmittel: 60 % bewilligt und abgerufen: 4,96 Mio. €
Der Bewilligungszeitraum war bis zum 30. April 2015 befristet.

Die Maßnahme wurde gegenüber dem Land im Jahr 2015 abgerechnet, der Abrechnungsbescheid vom Land liegt vor.


Für dieses Sanierungsgebiet wurde das klassische Verfahren festgelegt. In diesem Sanierungsverfahren werden sanierungsbedingten Bodenwertsteigerungen nach § 154 ff. Baugesetzbuch erhoben.

Sanierungsziele

Gekennzeichnet war/ist das Gebiet durch gewerblich geprägte Nutzungen im Bahnhofsumfeld.
U. a. wurden folgende Sanierungsziele zu Beginn im Sanierungsgebiet festgelegt:


  • Neustrukturierung, Umnutzung und Aufbereitung von Brachflächen (u. a. Postareal und Bahnbrachen) für andere Nutzungen
  • Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe und hochwertiger Dienstleistungen
  • Stabilisierung und Aufwertung bestehender Gewerbeflächen
  • Stellplatzschaffung in einem Parkhaus
  • Schaffung einer ansprechenden "Entréesituation" als Aushängeschild für den Besucher, der per Schiene oder Straße in der Stadt ankommt

Die durchgeführten Maßnahmen während der Laufzeit des Sanierungsgebiets haben maßgeblich zur Umsetzung der vorgenannten Ziele und damit zur heutigen Vitalität der Bahnstadt beigetragen. Die Stadtsanierung hat in der Regel die Voraussetzungen und die Rahmenbedingungen zur Umsetzung u. a. von folgenden Projekten geschaffen:

  • Abbruch des alten Schlachthofs als Voraussetzung für eine Neubebauung mit großflächigem Einzelhandel für einen Lebensmittel- und Elektrofachmarkt in der Ulmer Straße
  • Freiräumung und Bodenordnung auf den Grundstücken des ehemaligen Autohauses Sommer in der Karl-/Schussenstraße zur Neubebauung mit dem Medienhaus Schwäbischer Verlag mit ca. 300 Arbeitsplätzen
  • Neubebauung des ehemaligen Postblocks und Sanierung des alten Postgebäudes Eisenbahnstraße 44
  • Neugestaltung des Umfelds in der Eisenbahn-/Georgstraße mit Bahnhofsvorplatz sowie Erweiterung des Zentralen Omnibusbahnhofs
  • Reduzierung des Stellplatzdefizits durch den Bau des Parkhauses P7 mit insgesamt 301 Stellplätzen sowie die Herstellung einer Erschließungszufahrt
  • Neubau der Physio- und Ergotherapieschule Kiedaisch in der Escher-Wyss-Straße
  • Neubau der Raiffeisenbank in der Georgstraße
  • Neubau von Studentenapartments in der Georgstraße

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Kontakt

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Abteilung: Stadtsanierung
Telefon: 0751 82-248
Telefax: 0751 82-60248

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