Ökologische Modellstadt

Ökologische Modellstadt

1996 haben Wirtschaftsministerium, Umweltministerium und das Ministerium für den Ländlichen Raum des Landes Baden-Württemberg das Modellvorhaben "Ökologische Stadt- und Gemeindeentwicklung" ausgeschrieben. Ravensburg wurde Modelkommune.
 
Eine ökologische Stadt- und Gemeindeentwicklung umfasst nicht nur bebaute Flächen sondern auch den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen in der freien Landschaft und den Ausgleich von Eingriffen in die Natur und Landschaft. Das gesamte Spektrum des Umweltschutzes wie Lärmschutz, Bodenschutz, Wasser- und Hochwasserschutz, Luftreinhaltung und Abfallbeseitigung ist relevant. Dabei ist der Vermeidung von Beeinträchtigungen immer Vorrang vor Verminderung und Ausgleich einzuräumen.
 
Die Stadt Ravensburg hat in ihrem Programm 2001 "Ökologische Stadtentwicklung Ravensburg" ein ganzheitliches Programm entwickelt. Die darin enthaltenen Ziele und Leitlinien führen globales Denken und lokales Handeln mit ökologischen Erfordernissen zusammen.

 
Das Programm 2001 "Ökologische Stadtentwicklung Ravensburg" der Stadt Ravensburg umfasst folgende zehn Handlungsfelder, für die Ziele und Leitlinien festgelegt wurden:


1.   Wirtschaft und Umwelt
2.   Umweltplanung, ökologische Bauleitplanung
3.   Naturschutz, Landschaft- und Waldwirtschaft, Öffentliches Grün
4.   Gewässer, Wasser und Abwasser
5.   Abfall und Altlasten
6.   Energie
7.   Verkehr
8.   Beschaffung und Vergaben
9.   Bürgerbeteiligung, Öffentlichkeitsarbeit
10. Umwelt und Entwicklung


Programm: "Ökologische Stadtentwicklung Ravensburg"

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Klima-Bündnis

Logo Klima Bündnis

Seit 1993 ist die Stadt Ravensburg Mitglied im Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder / Alianza del Clima e. V..
 
Eine stabile Partnerschaft für den globalen Klimaschutz
Das „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e. V.“ ist ein europäisches Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen, die sich verpflichtet haben, das Weltklima zu schützen. Die Mitgliedskommunen setzen sich für die Reduktion der Treibhausgas-Emissionen vor Ort ein. Ihre Bündnispartner sind die indigenen Völker in den Regenwäldern Amazoniens. 


Konkrete Ziele
zeigen die Entschlossenheit der Mitglieder das Weltklima zu schützen. Mit ihrem Beitritt zum Klima-Bündnis verpflichten sich die Städte und Gemeinden freiwillig zu folgenden Zielen:

  • Reduktion der CO2-Emissionen um 10 % alle fünf Jahre
  • Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen bis spätestens 2030 (Basisjahr 1990)
  • Schutz der tropischen Regenwälder durch Verzicht auf Tropenholznutzung
  • Unterstützung von Projekten und Initiativen der indigenen Partner

Mitglieder im Klima-Bündnis
Seit seiner Gründung im Jahr 1990 sind mehr als 1.600 Städte, Gemeinden und Landkreise in 20 europäischen Ländern dem Klima-Bündnis beigetreten. Bundesländer, Verbände und andere Organisationen wirken als assoziierte Mitglieder mit.
 
www.klimabuendnis.org

Beispiele

Gute Noten für die Gymnasien
Heizen mit Holz aus dem Stadtwald – seit 2003 werden die städtischen Gymnasien jährlich zentral mit 2.500 m³ Holzhackschnitzeln beheizt. Dadurch wurden bisher rund 3.300 Tonnen CO² eingespart.

Unsere Kinder auf den richtigen Weg bringen
Die Fußgängerverkehrsplanung ist ein wichtiges Instrument zur kommunalen Luftreinhaltung, zur Lärmminderung und für den Klimaschutz. Auch Kinder müssen an das Thema herangeführt werden. Der Ravensburger Kinderstadtplan hilft dabei, spielerisch die Stadt zu Fuß zu erkunden.


Kinderstadtplan Ravensburg

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