War die erste Akkordeonale 2009 noch damit beschäftigt, das Akkordeon aus seinem Nischendasein herauszuholen, hat sich seither viel getan. Wie beliebt das Instrument heute ist, zeigt sich stets, wenn die Akkordeonale als Festival durch die Lande tourt. 2026 wird nun ein ganz besonderer Jahrgang. Festivalgründer Servais Haanen ist letztmals mit dabei, denn er übergibt die bestens etablierte Veranstaltung in jüngere Hände. Somit geht eine Ära einerseits zu Ende, aber auch weiter. Noch einmal hat der beliebte Organisator und Moderator dafür gesorgt, dass das Akkordeon in all seiner Vielfalt zu genießen ist: Esprit und Poesie mit südbrasilianischer Gaucho-Musik, Rembetiko und Balkan-Jazz aus der griechischen Metropole, intim-expressiver Minimal-Music auf Italienisch, virtuoser französischer Tastenzauber sowie niederländische Klangästhetik – dazu unkonventionelle Cello- und Saxophonklänge.