JOHN AKOMFRAH. THE UNFINISHED CONVERSATION

Fr 25 Jul 2025 bis So 02 Nov 2025
Uhrzeit
11:00-18:00 Uhr

Veranstaltungsort

Eintrittspreis

pro Person 9 € / ermäßigt 6 € / bis 18 Jahre, Studierende und Auszubildende frei
reduzierter Eintritt mit der Echt Bodensee Card 7 € statt 9 €
Gruppen ab 10 Personen je 6 €

Informationen zur Veranstaltung

JOHN AKOMFRAH

THE UNFINISHED CONVERSATION
25. JULI BIS 2. NOVEMBER 2025 (EG/1. OG)


John Akomfrahs (*1957, Accra, GH) raumgreifende Filminstallation »The Unfinished Conversation« (2012) ist eine berührende Hommage an den einflussreichen Kulturtheoretiker und Soziologen Stuart Hall (1932, Kingston, JAM–2014, London, UK). Halls undogmatisches Denken über Rassismus, Klasse und Identität ist bis heute wegweisend. Im Zentrum von Akomfrahs vielschichtiger, audiovisueller Montage steht die Überzeugung seines Mentors und Freunds, dass Identität und Zugehörigkeit keine statischen und unveränderlichen Gegebenheiten sind, die sich auf einen ethnischen Ursprung reduzieren ließen, sondern Bestandteile eines fortlaufenden ›unvollendeten Gesprächs‹.

Der in Ghana geborene britische Künstler John Akomfrah, Mitbegründer des einflussreichen Londoner Black Audio Film Collective (BAFC), wurde durch seine komplexen Montagen von Bild- und Audiospur international bekannt. In »The Unfinished Conversation« (45 Min.) entfaltet Akomfrah auf drei Leinwänden ein multiperspektivisches Panorama, indem er Archivmaterial über Stuart Hall, den Begründer der Cultural Studies, mit politischen Ereignissen in Großbritannien und der Weltgeschichte verwebt. Die eindringliche Filminstallation von Akomfrah lädt dazu ein, über die Art und Weise, wie wir uns selbst
und andere betrachten, nachzudenken.


CONVERSATION ROOM (AT)
mit einer Intervention von Diana Ejaita


Begleitend zur Filminstallation »The Unfinished Conversation« von John Akomfrah schafft der CONVERSATION ROOM im Erdgeschoss des Museums einen Raum für Dialog, Austausch und gemeinsame Reflexion. Texte, Bücher und ein vielfältiges Rahmenprogramm laden dazu ein, sich mit Themen wie Herkunft, Identität, Zugehörigkeit, Rassismus und sozialem Miteinander vertiefend auseinanderzusetzen und ins Gespräch zu kommen. Die nigerianisch-italienische Künstlerin und Illustratorin Diana Ejaita (*1985) greift diese Themen in einer eigens für das Kunstmuseum gestalteten, wandfüllenden Illustration visuell auf. In Zusammenarbeit mit Dr. Cornelia Lund, fluctuating images, Berlin als Gastkuratorin.

Veranstalter

Kunstmuseum Ravensburg
Burgstraße 9
88212 Ravensburg
 
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Kulturmagazin stadtlandsee

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