Stuttgarter Kammerorchester
Kurzfristige Umbesetzung: Der französische Bratschist Antoine Tamestit springt für Tabea Zimmermann ein, das Konzertprogramm bleibt unverändert bestehen. Geleitet wird das SKO vom Konzertmeister Dmitry Smirnov.
Grażyna Bacewicz Divertimento für Streichorchester
Alfred Schnittke Monolog für Viola und Streichorchester
Béla Bartók Divertimento für Streichorchester
Das Programm, das Tabea Zimmermann für das Stuttgarter Kammerorchester ersonnen hat, leuchtet jeden Winkel im Kosmos des Streicherklangs aus: kraftvoll bei Bartók, schillernd bei Bacewicz, zeitlos schwebend bei Schnittke. Die weltbekannte Bratschistin genießt in Konzerten besonders, wie sie im Klang die Zeit anhalten kann. Brillanz und Virtuosität können schon auch mal sein, die Grand Dame der Viola beherrscht ihr Instrument meisterlich. Doch viel mehr reizt es sie, im Spiel alle klanglichen Nuancen auszukosten. Perfekte Gelegenheit ist Alfred Schnittkes Monolog für Viola und Streichorchester, 1989 komponiert, in dem sich ein vielschichtiges Spiel aus Licht, Schatten und Erinnerungen entfaltet. Gefährlich nah am Abgrund und doch mit sommerlicher Leichtigkeit tanzen die volkstümlichen Motive in Béla Bartóks Divertimento, komponiert an der Schwelle zum Zweiten Weltkrieg. Bartók schrieb das knapp 30-minütige Stück 1939 in einem Sommerurlaub in der Schweiz.
Einführung um 18.45 Uhr mit Katharina von Glasenapp
stuttgarter-kammerorchester.com
Tabea Zimmermann © Marco Borggreve
Eine Veranstaltung im Rahmen der Kulturzeit 2025/2026
Kulturzeit Klassik | Orchesterkonzerte