Projekte im Bereich Umwelt & KLiMa

Umwelt- und Klimaprojekte der Stadt Ravensburg

Neuer Platz in Weissenau

Attraktiv und mit viel Aufenthaltsqualität – so zeigt sich der neu gestaltete Platz in der Klosteranlage Weissenau im Süden von Ravensburg. Seine gestalterischen Elemente leisten dabei einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen Stadt der Zukunft.

Die freiraumplanerische Gesamtidee ist Resultat des Realisierungswettbewerbs "Weißenau 2010", aus dem das Landschaftsarchitekturbüro Ernst + Partner (Trier) im Jahr 2010 als erster Preisträger hervorging. Dabei wurde das historische Platzgefüge als Teil der imposanten Klosteranlage mit der Wegeachse von der Mariataler-Allee herausgearbeitet.

Hochwertige, einheitliche Bodenbeläge werten den Platz auf, wobei sogar das alte Natursteinpflasters vom Kirchenvorplatz Wiederverwendung fand. Ein Wasserspiel aus einem 45 Meter langem Wasserband bildet das Herzstück, was zusammen mit der hellen Belagsoberfläche auch die thermische Belastung der Fläche verringert. Neue Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen ein und die sechs neu gepflanzte Linden werden in ein paar Jahren für Schatten sorgen. Anstelle von großflächigen Rasenflächen tragen artenreiche Wiesen zur Steigerung der Biodiversität im städtischen Umfeld bei.

Die Stadt Ravensburg investierte rund 1,5 Mio. Euro in die Aufwertung des ca. 4.500 qm großen Platzes. Im Rahmen des Sanierungsprogramms "Stadtumbau West" erhielt die Stadt rund 470.000 Euro Zuschuss aus Bundes- und Landesmittel. Eine Investition die sich lohnte. Der Platz nahm an Aufenthaltsattraktivität zu und gleichzeitig stellt er ein wichtiges städtebauliches Element und eine gelungene Weiterentwicklung und Aufwertung des Areals rund um die Klosterkirche dar.

Neuer Platz in Weissenau
Neuer Platz in Weissenau

Spielplatz Varazdiner Garten in der Planung

Noch in diesem Jahr wird mit der Umgestaltung des bestehenden Spielplatzes am Varazdiner Garten beim Mehrgenerationenhaus am Gänsbühl angefangen. Dies hat der "Technische Ausschuss" am Mittwoch, 6. April 2022 einstimmig beschlossen. Das Landschaftsarchitekturbüro Freiraumwerkstadt aus Überlingen hat ein übergreifendes Gesamtgestaltungskonzept erarbeitet, das an die historische Bedeutung des Ortes – direkt an der denkmalgeschützten Stadtmauer – anknüpft. Auch die Bürger wurden vor Ort beteiligt, um das heutige Spielplatzareal um den Katzenlieseleturm, die Übergänge zum Mehrgenerationenhaus und zur Herrenstraße neu umzugestalten. Der Erhalt des wertvollen Baumbestandes stand dabei außer Frage.


Die Gestaltung des Spielplatzes orientiert sich an der Geschichte der einst im Turm mit ihren Katzen lebenden Katzenliesel. Eine bekletterbare, abstrakte Katzenfigur mit anschließendem Kletterparcour bildet das Hauptgestaltungsmerkmal. Dabei war wichtig, dass es Spielangebote für alle Altersstufen geben soll, wie beispielsweise den Sandspielplatz für die Kleinsten. Die großzügige offene Spielfläche in der Mitte des Areals bietet Raum für freies Spielen und Picknick.

Inspiration für die Grundform des Varazdiner Gartens am Mehrgenerationenhaus ist die kreuzförmig verlaufende Grundrissstruktur des ehemaligen Gefängnisses. Einzelne Hochbeete und Pflanzflächen stehen für vielseitige Nutzungen und Interaktionen zur Verfügung. Auch der neue, mit einer Hecke eingefasste Garten bleibt weiterhin öffentlich zugänglich, nur die Zugänge werden so gestaltet, dass diese erforderlichenfalls nachts abgeschlossen werden könnten.

Das Landschaftsarchitekturbüro Freiraumwerkstadt hat ein Gesamtgestaltungskonzept erstellt, welches an die historische Bedeutung des Ortes anknüpft.
Das Landschaftsarchitekturbüro Freiraumwerkstadt hat ein Gesamtgestaltungskonzept erstellt, welches an die historische Bedeutung des Ortes anknüpft.

Neues Pflanzkonzept für Neuwiesenschule in der Umsetzung

Auf dem Gelände der denkmalgeschützten Neuwiesenschule mussten in den vergangenen Jahren immer wieder Bäume gefällt werden. 2020 wurde ein Pflanzkonzept erarbeitet, das die Stadt in mehreren Schritten umsetzt. 


In einer ersten Pflanzaktion im Herbst 2021 hat Landschaftsarchitekt Naumann zusammen mit dem Betriebshof angefangen, Bäume und Sträucher zu pflanzen. Ein japanischer Schnurbaum wurde von der Agendagruppe "Familienfreundliches Ravensburg" gespendet.

Der Landschaftsarchitekt Naumann pflanzt zusammen mit dem Betriebshof Bäume und Sträucher.
Der Landschaftsarchitekt Naumann pflanzt zusammen mit dem Betriebshof Bäume und Sträucher.

"Geoscopia Klimaexpedition" an Ravensburger Schulen

Initiiert von den Klimamanagerinnen des Gemeindeverbandes Mittleres Schussental Anne Talk und Barbara Gruber konnte auch 2021 die "Geoscopia Klimaexpedition" wieder an zwei  Ravensburger Schulen geholt werden.

Während der 90-minütigen interaktiven Expeditionen nahm der Klimapädagoge Michael Geisler von der Geoscopia-Umweltbildung Schülerinnen und Schüler der Klasse 8, 10 und 11 des Welfen-Gymnasiums und des Albert-Einstein-Gymnasiums mit auf eine Reise durchs Weltklima. Anhand aktueller Satellitenbilder unserer Erde wurden Ursachen und Wirkungen des Klimawandels anschaulich dargestellt. So konnten die Schüler den Klimawandel und die momentane Lage auf unserem Planeten hautnah miterleben: Beispiele wie Hurrikane, ausbreitende Wüsten, verschwindende Waldgebiete, austrocknende Seen und abschmelzende Gletscher zeigte der Klimaexperte direkt in den aktuellen Vergleichsbildern. Auch Themen wie die Folgen unseres Fleischkonsums und der Ausbeutung von Rohstoffen sowie unseres Plastikmülls wurden auf interaktive Weise und im direkten Dialog mit den Schülern diskutiert. Ohne moralischen Zeigefinger – sondern auf faszinierende und inspirierende Weise wurden Folgen des eigenen Handelns reflektiert und Handlungsoptionen im privaten und politischen Lebensraum der Jugendlichen erarbeitet.

Klimaexpedition in der Klasse 10c mit Lehrkraft Christian Jäck (obere Reihe 3. v. links) des Welfengymnasium mit Michael Geisler (untere Reihe ganz rechts) von der Geoscopia-Umweltbildung. Foto: Stadt Ravensburg
Klimaexpedition in der Klasse 10c mit Lehrkraft Christian Jäck (obere Reihe 3. v. links) des Welfengymnasium mit Michael Geisler (untere Reihe ganz rechts) von der Geoscopia-Umweltbildung. Foto: Stadt Ravensburg

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Telefax: 0751 82-60727

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