
Der
berühmer Pop-Art-Künstler Jim Avignon hat nur etwas mehr als zwei Tage
gebraucht, um die Fassade an der Eisenbahnstraße 11 mit einem Reigen bunter
Figuren zu bemalen.
„Die Müßiggänger“ heißt das Werk. Und dahinter verbergen sich auch
authentische Ravensburger, die in der Unterstadt gelebt und gearbeitet haben
oder das immer noch tun. Als Inspiration diente beispielsweise das Buch des
Autors Wolfram Frommlet „Von Liebe und Leid, von Arbeit und Würde:
Ravensburger Lebensgeschichten aus 100 Jahren“.
Kreativdirektor Bernhard Gögler, der die Kunstaktion initiiert und geleitet
hat, die er als Pendant zum Esel-Wandgemälde auf dem Gespinstmarkt versteht,
soll dazu beitragen, vermehrt Passanten in die Unterstadt zu locken. Denn diese
falle im Vergleich zur Oberstadt häufig „irgendwie unten durch“. Bezahlt haben
die Pop-Art im Herzen der Stadt übrigens zur Hälfte die Hausbesitzer, Ralph
und Wolfgang Schneider, und die Stadt Ravensburg.