Schulentwicklungsplan

Um zu Erkenntnissen über die mittel- und langfristigen Entwicklungen bei den Schülerzahlen zu gelangen, hat der Gemeinderat der Stadt Ravensburg das renommierte Bonner Büro "Bildung und Region" beauftragt, den Schulentwicklungsplans 2012 zu erstellen.
 
Integrativer Bestandteil dieses Schulentwicklungsplans sind die Ergebnisse einer Elternbefragung vom April 2012 in Grundschulen und Kindergärten von Ravensburg.
 
Insgesamt kommt das Gutachten zu dem Ergebnis, dass die Schülerzahlen in der Stadt Ravensburg selbst mittelfristig zwar auf einem stabilen Niveau bleiben, im Landkreis Ravensburg aber mit deutlichen Schülerrückgängen zu rechnen ist. Davon ist auch die Stadt indirekt betroffen, da an den weiterführenden Schulen die Zahl der Einpendler (zurzeit ca. 30 bis 40 Prozent der Schüler an den städtischen Sekundarschulen) und damit auch die Gesamtschülerzahl zurückgehen wird.
 
Zeitversetzt um ca. zehn Jahre im Vergleich zum Landkreis trifft der demografische Wandel dann auch die Stadt Ravensburg, d. h. langfristig ist mit einem stärkeren Schülerzahlenrückgang zu rechnen.

Ziel der Schulentwicklungsplanung ist vor allem die Erkenntnis darüber, welche Handlungsfelder sich in Zukunft abzeichnen werden. Dem Fachplaner bleibt es dabei überlassen, diese Felder zu benennen und Empfehlungen auszusprechen. Über diese Empfehlungen berät und entscheidet in der Folge der Gemeinderat.
 
Der aktuelle Schulentwicklungsplan kann hier heruntergeladen werden.


Schulentwicklungsplan Stadt Ravensburg - Fortschreibung 2012/13 bis 2017/18
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Gemeinderat beschließt Schulentwicklungskonzept Ravensburg

In seiner Sitzung vom 22. Oktober 2018 hat der Gemeinderat Ravensburg einstimmig für das Schulentwicklungskonzept gestimmt. Mehrheitlich beschlossen wurde auch die Einrichtung eines "Bildungszentrums Ravensburg". Die Barbara-Böhm-Gemeinschaftsschule und die Kuppelnau-Gemeinschaftsschule sollen schon ab dem Schuljar 2019/2020 organisatorisch zu einer Gemeinschaftsschule unter dem Namen "Schulzentrum Ravensburg Gemeinschaftsschule" fusionieren.

Mit der Schaffung von geeigneten Schulräumen am Standort Kuppelnau soll dann ab 2025 ein gemeinsames Schulzentrum entstehen, in dem Platz ist für vier Züge Gemeinschaftsschule und zwei Züge der Grundschule Kuppelnau. Geprüft wird, ob am Standort Kuppelnau ein Neubau entsteht, oder der jetzige Bau entsprechend saniert und erweitert werden soll. Derzeit wird damit gerechnet, dass die dringend notwendige Sanierung und Erweiterung der Kuppelnauschule fast 90 Prozent der Neubaukosten beträgt. Ein Neubau wird mit ca. 40 Millionen Euro veranschlagt. Zuschüsse vom Land sind aber nur für einen Neubau möglich. Sobald die geplanten Kosten der beiden alternativen Planungsvorschläge vorliegen, wird der Gemeinderat erneut darüber beraten und entscheiden.

In den Punkten 4, 5 und 6 der Sitzungsvorlage werden die Formulierungen nun entsprechend angepasst.

Mehr Informationen, die Sitzungsvorlage und die gesamte "Standort- und Schulentwicklungsplanung" für weiterführende Schulen in Ravensburg finden Sie im Bürgerinformationssystem.

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