23.06.2026 | Praktische und einfache Tipps vom DRK-Kreisverband Ravensburg e.V.
Vielerorts werden bereits zur Mittagszeit
Temperaturen von über 30 Grad Celsius erreicht. Zum Wochenende rechnen
Meteorologen sogar mit Spitzenwerten von mehr als 35 Grad Celsius. Was viele
Menschen mit Sommer, Freibad und Urlaub verbinden, bedeutet für zahlreiche
Menschen ohne klimatisierte Räume eine erhebliche Belastung. Insbesondere
ältere Menschen, Säuglinge, Kleinkinder sowie chronisch Kranke leiden unter den
Auswirkungen der aktuellen Hitzewelle. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich die
Hitze jedoch deutlich besser bewältigen.
„Viele Menschen denken bei Rettungsdecken ausschließlich an Notfälle und Erste Hilfe. Dabei eignen sie sich auch hervorragend als kostengünstiger und unkomplizierter Hitzeschutz für Wohn- und Geschäftsräume“, erklärt Gerhard Krayss, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Ravensburg. Werden sie mit der silbernen Seite nach außen auf der Außenseite von Fenstern angebracht, reflektieren sie einen großen Teil der Sonneneinstrahlung. Dadurch wird die Aufheizung von Innenräumen deutlich reduziert, während weiterhin Tageslicht in die Räume gelangt.
Wichtig ist, dass die Rettungsdecke außen am Fenster angebracht wird. Nur so wird die Sonnenstrahlung bereits vor dem Eindringen in das Gebäude reflektiert. Eine Anbringung auf der Innenseite ist deutlich weniger wirksam.
Rettungsdecken sind bereits für weniger als fünf Euro im Baumarkt, im Handel, in Apotheken oder online erhältlich. So bleibt der Inhalt des Erste-Hilfe-Kastens für Notfälle vollständig erhalten.
Die Befestigung erfolgt unkompliziert mit
Klebeband am Fensterrahmen. Nach der Hitzeperiode lässt sich die Rettungsdecke
wieder rückstandslos entfernen. Sie kann bei Bedarf mit einer Schere auf die
gewünschte Größe zugeschnitten werden. Das Konzept eignet sich gleichermaßen
für Wohnungen, Büros, Kindertageseinrichtungen und andere Gebäude.
Treten Beschwerden wie Schwindel, starke
Erschöpfung, Übelkeit, Kopfschmerzen oder Verwirrtheit auf, sollten Betroffene
umgehend aus der Hitze gebracht, mit Flüssigkeit versorgt und gegebenenfalls
der Rettungsdienst über den Notruf 112 verständigt werden.
Pressemitteilung vom DRK-Kreisverband Ravensburg e.V., vom 23. Juni 2026.