01.04.2026 | Rund 40 engagierte Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Sozialem und Verwaltung kamen am 24. März zur zweiten Sitzung des Arbeitskreises im Projekt "Zukunftsquartier Grüne Weststadt" zusammen.
Themenschwerpunkte waren die bestehende Freiraum- und Stadtstruktur und die damit verbundenen Möglichkeiten der Quartiersentwicklung für mehr Aufenthaltsqualität und gesellschaftliches Miteinander.
Die Veranstaltung begann mit einer gemeinsamen Ortsbegehung durch das Sanierungsgebiet "Grüne Weststadt". Dabei wurden Themen und Ideen aus der ersten Arbeitskreis-Sitzung Ende Februar aufgegriffen und vor Ort diskutiert. Im anschließenden Workshop-Teil führte Bürgermeister Dirk Bastin ein. Er hob die Bedeutung des Arbeitskreises als Ideenwerkstatt und Motor für die nachhaltige Quartiersentwicklung in der "Grünen Weststadt" hervor: „Ich freue mich über das außerordentlich große Interesse, sich aktiv in die Entwicklung des Stadtquartiers einzubringen. So viel Engagement und Herzblut sind ein starkes Zeichen für gelebte Gemeinschaft und Verantwortung.“
Anschließend präsentierten die Teilnehmenden ihre „Hausaufgaben“ – kreative Ideen für temporäre Pop-up-Maßnahmen, mit denen neue Nutzungen im Sanierungsgebiet ausprobiert und gemeinschaftlich getestet werden sollen. Die Vorschläge reichten von begrünten Parkflächen und gemeinschaftlichen Sitzinseln, über lokale Events bis hin zu Urban-Gardening-Flächen.
Fachliche Impulse für den Arbeitskreis gaben Johannes Göpel vom Landschaftsarchitekturbüro Freiraumwerkstadt sowie Philipp Maué vom Stadtplanungsbüro asp Architekten. Sie beleuchteten die großen Potenziale des Sanierungsgebiets "Grüne Weststadt" in den Bereichen Freiraumgestaltung und Stadtstruktur und diskutierten mit den Teilnehmenden Ansatzpunkte für eine nachhaltige Weiterentwicklung des Quartiers. Am Ende des Abends zog der Arbeitskreis ein positives Zwischenfazit: "Die Vielfalt der eingebrachten Ideen zeigt, wie groß das Engagement für ein lebenswertes, grünes und zukunftsfähiges Quartier ist", dankt Baubürgermeister Bastin allen Beteiligten.
Die Stadtverwaltung prüft nun gemeinsam mit den Engagierten aus dem Arbeitskreis bis zur nächsten Veranstaltung, welche der Projektideen schnell und einfach machbar sind. Diese Projekte werden der Öffentlichkeit im Rahmen der „Perspektivwerkstatt” am Dienstag, 19. Mai, vorgestellt. In dieser Veranstaltung wird gemeinsam mit der Bürgerschaft das Zukunftsbild für die Grüne Weststadt verdichtet.
Das Projekt „Zukunftsquartier Grüne Weststadt" wird vom Umweltamt der Stadt Ravensburg geleitet und erhält finanzielle Unterstützung aus dem Programm „Quartiersimpulse“. Dieses Förderprogramm der Allianz für Beteiligung und des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration ist Teil der Landesstrategie „Quartier 2030 - Gemeinsam. Gestalten.“ und wird finanziert aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.
Mehr Infos gibt es online unter www.ravensburg.de/zukunftsquartier-gruene-weststadt.
Bei direkten Fragen oder Anregungen steht Dr. Manuela Wohlhüter vom Umweltamt der Stadt Ravensburg unter der E-Mail-Adresse umwelt@ravensburg.de gerne zur Verfügung.