14.07.2025 | Dank an den Kinderschutzbund Ravensburg

270 liebevoll
bekleidete HoffnungsBären säumten am 7. Juli den kleinen Sitzungssaal im
Ravensburger Rathaus. Nicht nur Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp zeigte sich
berührt von den liebevoll bekleideten Bärchen: "Jeder Bär, der heute das
Rathaus verlässt, wird als eigene kleine Persönlichkeit Kindern in schwierigen
Situationen Trost und Hoffnung bringen. Denn diese HoffnungsBären sind zwar
Kuscheltiere, denen man Geheimnisse anvertrauen kann, gleichzeitig sind Bären
starke Tiere, mit denen man gemeinsam schwierige Situationen meistern
kann". Der Oberbürgermeister bedankte sich bei allen Hilfsdiensten für
ihren unermüdlichen Einsatz für die Gesellschaft. Ein besonderer Dank ging an
den Kinderschutzbund Ravensburg und dessen Vertreterinnen, Sylvia Lenz (2.
Vorsitzende) und Bettina Linder (Beisitzerin). Der Verein finanziert als
Kooperationspartner der Freiwilligenagentur im Rathaus den Erwerb der Bären und
steht auch mit dem neuen Vorstandsteam geschlossen hinter dem Projekt. Regina
Borsutzky von der Oberschwabenklinik, die bereits im Dezember 60 Bären in
Empfang genommen hatte, berichtete von der großen Bedeutung der HoffnungsBären
in den verschiedenen Abteilungen des Krankenhauses. Dank der Bären gelänge es,
in akuten Situationen, Brücken zu den Kindern zu bauen. Aufgrund der Vielfalt
der Bären könne man den passenden Bären für jedes Kind aussuchen.
Extra aus Nürtingen
angereist war Projektgründer Norbert Nauen mit seiner Frau Angelika Nauen. Er
sei überwältigt und sehr dankbar, dass das Projekt in Ravensburg über die
Freiwilligenagentur so tief in die Bürgerschaft hineingetragen wird. Antje
Mayer, Projektkoordinatorin bei der Freiwilligenagentur erläuterte, dass seit
April auch die Ortschaften bei den HoffnungsBären mitmachen. Es sei nun ein
gesamtstädtisches Projekt und selbst aus umliegenden Gemeinden würden sich
Schulklassen oder Privatpersonen beteiligen. Die drei Ortsvorsteher, Thomas
Faigle, Claudia Rebholz und Gabriele Schairer berichteten von einem
begeisterten Mitwirken in ihren Ortschaften.
Ebenfalls
vertreten waren Ehrenamtliche sowie Einrichtungen wie der Seniorentreff und die
Ansprechbar der katholischen Kirche, wo allein oder in der Gruppe Bären
bekleidet werden.
Sophie Bader,
Leiterin der Freiwilligenagentur im Amt für Kommunikation, Politik und
Gesellschaft betonte, dass die HoffnungsBären viele verschiedene Menschen in
der Stadt zusammenbringen. Ihr geht es um die Möglichkeit, dabei zu sein und so
den gesellschaftlichen Zusammenhalt generationenübergreifend zu stärken

Folgende Einrichtungen freuten sich über HoffnungsBären: Brennnessel, Oberschwabenklinik, die Kinderstiftung Ravensburg, Malteser Hilfsdienst und die Ravensburger Clowns. Außerdem erhält die Stiftung Valentina weitere Bären.
Organisationen,
die ebenfalls mit Kindern in Not zusammenarbeiten und bei dem Projekt als
Partnerorganisation dabei sein möchten, können sich bei der Freiwilligenagentur
im Rathaus melden unter der Telefonnummer 0751 821212 oder unter E-Mail freiwilligenagengur(at)ravensburg.de
Weitere
Informationen gibt es online unter www.ravensburg.de/hoffnungsbaeren.
Auch wer sich
an der Finanzierung von HoffnungsBären beteiligen will, findet dort alle
Informationen für Spenden an den Kinderschutzbund.