Elektrifizierte Südbahn im Probebetrieb

09.06.2021 | Ab 1. Juli stehen Leitungen unter Spannung. Zum Fahrdraht muss mindestens drei Meter Abstand gehalten werden, sonst droht Lebensgefahr.

 

Nach langer Planungs- und Bauphase biegt die Elektrifizierung der Bahnstrecken Südbahn von Ulm über Ravensburg, Friedrichshafen, Lindau-Aeschach auf die Zielgerade ein. Die DB Netz AG und die DB Energie GmbH haben dafür neue Anlagen errichtet und vorhandene Anlagen entsprechend angepasst.


Ab dem 1. Juli 2021 werden die neuen Oberleitungsanlagen im Probebetrieb mit 15.000 Volt unter Spannung gesetzt. Dieser Probebetrieb ist vor der Aufnahme des elektrischen Bahnbetriebes zum 13. Dezember 2021 erforderlich. 

Mit dieser Unterspannungssetzung entsteht für alle Menschen, die im Bereich der Oberleitung leben, arbeiten bzw. sich in deren Nähe aufhalten, eine neue Situation. Ab dem 1. Juli 2021 müssen Menschen oder Gegenstände einen Mindestabstand von 3 Metern zum Fahrdraht einhalten. Ist der Abstand geringer, besteht Lebensgefahr.

Plakat der Deutschen Bahn zur Spannung auf der Südbahn. Bild: Deutsche Bahn

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