Der Markuskindergarten hat jetzt drei Gruppen

13.12.2019 | Bauliche Erweiterung abgeschlossen – neue Plätze stehen zur Verfügung

 

Nach eineinhalb Jahren Bauzeit ist der evangelische Markuskindergarten nun dreigruppig. Ralf Brennecke (Bild links), Geschäftsführer Diakonisches Werk Ravensburg und Simon Blümcke (Bild rechts), Erster Bürgermeister Stadt Ravensburg. Foto: Stadt Ravensburg
Nach eineinhalb Jahren Bauzeit ist der evangelische Markuskindergarten nun dreigruppig. Ralf Brennecke (Bild links), Geschäftsführer Diakonisches Werk Ravensburg und Simon Blümcke (Bild rechts), Erster Bürgermeister Stadt Ravensburg. Foto: Stadt Ravensburg

Nach eineinhalb Jahren Bauzeit ist der Evangelische Markuskindergarten in der Ravensburger Südstadt baulich erweitert worden. Jetzt gibt es drei statt nur zwei Gruppen für Kinder von zwei bis sechs Jahren. Das Diakonische Werk und die Stadt Ravensburg als Träger und Gebäudeeigentümerin freuen sich über den Abschluss der Baumaßnahmen.

"Es sind ansprechende neue Räume entstanden. Eine moderne Kindertagesstätte, die alles unter einem Dach bündelt. Hier können sich die Kinder wohlfühlen“, sagte Simon Blümcke, Erster Bürgermeister der Stadt Ravensburg bei seinem Besuch am 9. Dezember 2019 in den neuen Räumlichkeiten. „Ich bin sehr froh, dass wir das in einer kurzen Bauzeit geschafft haben. Und das im laufenden Kita-Betrieb. Den Eltern, den Kindern und den Mitarbeitenden der Einrichtung danke ich sehr für ihre Geduld," so Blümcke weiter.

Mit dem Anbau verfügt die Kita nun neben dem neuen Gruppen- und zugehörigen Nebenraum auch über einen eigenen Bewegungsraum, einen neuen Spielflur und einen Schlafraum. Auch das bestehende Gebäude wurde baulich auf den neuesten Stand gebracht, eine moderne Küche und ein Speiseraum für den Mittagstisch mit weiteren Funktions- und Nebenräumen eingerichtet. „Wir freuen uns auch sehr über unseren neuen Personalraum“, sagt Renate Müller, Leiterin der Kita.

Erstmals in der Geschichte der Stadt wurde der Anbau in einer so genannten Modulbauweise errichtet. Die ausführende Firma stellte die Module nach den Vorgaben der Stadt und des Trägers her. Die fertigen Module wurden in einem Stück angeliefert und aufgebaut. „Gegenüber einer Massivbauweise konnte die Bauzeit wesentlich verkürzt werden“ erklärt Rainer Ewald, Architekt des Projektes, „wenngleich die Altlasten im Boden die Baumaßnahmen verzögerten und auch verteuerten“. Insgesamt kostete die Baumaßnahme 1,98 Millionen Euro. Durch die Altlasten im Boden besteht aber keine Gefahr, denn es wurde eine so genannte Gasdrainage eingebaut, die mögliche Deponiegase abführt.

„Während der Bauzeit den Alltag zu organisieren, war für uns als Träger, das Kita-Team und vor allem für die Kinder und ihre Eltern die größte Herausforderung.“ berichtet Martina Blattner, Dienststellenleitung des Diakonischen Werks Ravensburg. „Nun haben wir ein Gebäude, das es uns erlaubt, unter optimalen Bedingungen zu arbeiten. Wir können nun rund 50 Kinder von zwei Jahren bis Schuleintritt aufnehmen. Die neuen Plätze werden voraussichtlich bis Herbst 2020 gefüllt sein“ freut sich Ralf Brennecke, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Ravensburg.

Die Stadt Ravensburg hat in den letzten Jahren die Anzahl ihrer Kita-Plätze stark ausgebaut. Grund ist der Zuzug von Familien nach Ravensburg und das veränderte Nachfrageverhalten der Eltern im Bereich der Kleinkindbetreuung. Laut Timo Hartmann und Stefan Goller-Martin vom Amt für Soziales und Familie der Stadt Ravensburg ist die Erweiterung des Markuskindergartens ein wichtiger Baustein des Platzangebots in der Südstadt.


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