Schon im Vorschulalter sollen Kinder die Möglichkeit bekommen, sich spielerisch mit Technik und Naturwissenschaft zu beschäftigen. Dieser Meinung ist nicht nur die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, sondern auch der Ravensburger Pharma-Dienstleister Vetter. Gemeinsam richten sie in vier Kindergärten der Region „Forscher-Ecken“ ein, die von Vetter-Auszubildenden betreut werden. Am 3. März 2010 übergab die Geschäftsführung von Vetter die ersten „Forscherkoffer“ mit Pipetten, Tischtennisbällen, Lebensmittelfarben und vielem mehr.

Warum machen Knicke ein Papier stabiler? Kann man mit Essig ein Ei schälen? Was passiert, wenn man Wasser auf den Kopf stellt? Spannende Fragen, mit denen sich die Kinder aus vier Kindertagesstätten in Experimenten beschäftigen können. Denn in der Kindertagesstätte Klösterle (Ravensburg), im Kinderhaus Lukas (Ravensburg-Oberhofen), im Spatzennest Bavendorf und im Kindergarten St. Elisabeth (Langenargen) richtet das Unternehmen Vetter „Forscher-Ecken“ ein.
Diese sind mit einfachen und ungefährlichen Experimentiermaterial wie zum Beispiel Kunststoffpipetten, Trichtern, Styroporkugeln, Strohhalmen und Messbechern ausgerüstet. Die Betreuung der Forscher-Ecken übernehmen die Auszubildenden von Vetter. Sie kommen phasenweise zu zweit, jeweils für drei Vormittage, in die Kindertagesstätten. In enger Absprache mit den Erzieherinnen und Erziehern führen sie die Experimente gemeinsam mit den Kindern durch und erklären spielerisch die Hintergründe.
Gestartet wurde das Projekt mit der Übergabe von „Forscherkoffern“ an die Leiterinnen der vier Kindertagesstätten durch Vetter-Geschäftsführer Max Horn. „In unserem Unternehmen spielen Technik und Naturwissenschaft eine so große Rolle, dass wir auch andere dafür begeistern möchten. Während der Vorbereitungen auf das Projekt habe ich gelernt, dass man damit gar nicht früh genug anfangen kann. Mit den Forscher-Ecken wollen wir den Kindern diese wichtigen Themen spielerisch näher bringen.“ Er ergänzt lächelnd: „Und wer weiß: Vielleicht erzählt uns ja in 20 oder 30 Jahren eine Bewerberin, dass die Forscher-Ecke ihr erster Schritt in Richtung Naturwissenschaften war.“
Das Unternehmen Vetter finanziert dabei die Einrichtung der Forscher-Ecken und stellt die Auszubildenden für ihren Einsatz frei. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ hilft mit den Ideen und Anleitungen für die Experimente und stellt das Begleitmaterial für die Kindergärten. Angestoßen hat die Kooperation die IHK Bodensee-Oberschwaben, die das regionale Netzwerk „Haus der kleinen Forscher“ koordiniert. Einen Bezug zu den Kindergärten gab es bei Vetter bereits im Vorfeld. In allen vier Einrichtungen werden Kinder von Vetter-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern betreut.
Schirmherrin des Projekts ist Bianca Vetter, Mitglied der Inhaberfamilie. „Wir wollen, dass viele Kinder von klein an Spaß an Technik und Experimenten haben können“, sagt sie. „Dies möchten wir fördern und stellen deshalb kindgerechte Forscher-Ecken zur Verfügung.“
Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" mit Sitz in Bonn fördert bundesweit frühkindliche Bildung im technischen und im naturwissenschaftlichen Bereich. Ihr Ziel ist es, bereits bei Drei- bis Sechsjährigen die Neugier auf Naturphänomene zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, beim Experimentieren selbst Antworten auf alltägliche naturwissenschaftliche Fragen zu finden, schreibt Vetter in einer Pressemitteilung.
Foto: Vetter
www.vetter-pharma.com
Ravensburg, 4.3.2010