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Geschichte

Schmalegg gehört zu den früh besiedelten Gebieten der Region Bodensee/Oberschwaben. Der Ursprung des Dorfes ist der Burgweiler, der 1244 neben den Mauern der Burg Schmalegg erreichtet wurde.

Die Burg, urkundlich belegt seit dem 12. Jahrhundert, war lange Zeit Sitz eines bedeutenden welfischen Ministerialgeschlechts, den Herren von Schmalegg. Wichtigster Vertreter dieser Familie war Konrad von Schmalegg, ein enger Verwandter von Kaiser Friedrich II. Der Ritter heiratete 1218 die Tochter des angesehenen Schenken Konrad von Winterstetten und rückte nach dessen Tod in die hohe Position des Schenken auf. Neben dem Besitz übernahm er auch den Titel, der ihm Zutritt zu den höchsten staufischen Ministerialkreisen gewährte.

Sein Sohn, der Minnesänger Ulrich von Schmalegg-Winterstetten, ist ebenfalls ein bekannter Vertreter der Ortschaft. An ihn erinnert heute eine Skulptur am Schmalegger Dorfbrunnen, und seine Lieder sind Gegenstand der Literaturwissenschaft.

Nach dem Untergang der Schenken Ende des 13. Jahrhunderts fallen die Burg und die umliegende Siedlung zunächst in den Besitz des Grafen von Werdenberg, bevor die Stadt Ravensburg 1413 beides erwirbt. Im Jahre 1802 verliert Ravensburg seine Bedeutung als Reichsstadt und Schmalegg wird kurz darauf Gebiet des Landes Württemberg. 1972 erfolgt die freiwillige Eingliederung in die Stadt Ravensburg.

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Wappen Schmalegg

Das Innenministerium hat der gemeinde Schmalegg durch Beschluss vom 17. September 1951 das Recht zur Führung folgenden Wappens verliehen:
"In goldenem Feld ein schwarzer Doppelhaken, überhöht von rechtem und linkem schwarzem Obereck."