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Fairer Handel

2007: Teilnahme am Bundeswettbewerb "Hauptstadt des Fairen Handels 2007"

Die Stadt Ravensburg hat sich zusammen mit der Agenda-Arbeitsgruppe und dwp (dritte-welt-partner) Ravensburg mit sechs Projekten um den Titel "Hauptstadt des Fairen Handels 2007" beworben. Der Wettbewerb wird alle 2 Jahre vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ausgeschrieben. Nachdem die Stadt Ravensburg dabei Jahr 2005 den zweiten Platz belegt hatte, reichte es diesmal nicht zu einem Platz auf dem Treppchen. Die Jury hat aber die eingereichten Projekte als "beispielhaft" bezeichnet und dafür eine Anerkennung ausgesprochen. Hauptstadt des Fairen Handels 2007 wurde die Stadt Düsseldorf.




2005: Ravensburg belegt den zweiten Platz

Strahlende Gesichter bei der Preisverleihung. Ministerin Wieczorek-Zeul eingerahmt von Oberbürgermeister Herrmann Vogler, Thomas Hoyer (dwp) und Helfried Wollensak.

Die Stadt Ravensburg hat in einem vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ausgeschriebenen Städtewettbewerb "Hauptstadt des Fairen Handels 2005" den zweiten Platz belegt. Oberbürgermeister Vogler konnte in Wiesbaden von Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul die Auszeichnung entgegennehmen. Gewinner des Wettbewerbs wurde die Stadt Dortmund, den dritten Platz teilten sich die Landeshauptstädte Düsseldorf und Magdeburg sowie die Stadt Rheinfelden im Landkreis Karlsruhe.

Um den Titel, der nach 2003 zum zweiten Mal vergeben wurde, hatten sich 18 Kommunen aus ganz Deutschland mit über 180 Projekten beworben. Teilnahmeberechtigt waren alle Stadtverwaltungen, die durch eigene Aktivitäten den Fairen Handel unterstützen.

Gesucht waren dabei innovative und pfiffige Projekte, die zu einer Stärkung des fairen Handels führen. Ziel des Wettbewerbs war aber auch, langjähriges und kreatives Engagement im Bereich "Eine Welt und Fairer Handel" zu würdigen.

Zusammen mit dem Dritten-Welt-Partner DWP in der Hinzistobler Straße hatte die Stadt sechs Projekte zum Wettbewerb eingereicht. Diese Ravensburger Projekte werden seit Jahren konsequent vorangebracht, sie gehen von der Förderung von fair gehandeltem Kaffee über ökologische Beschaffung von Verbrauchsmaterialien in der Verwaltung, bis zur Beachtung von sozialen Rahmenbedingungen bei Einkauf und Herstellung von Feuerwehrdienstkleidung.

Das Preisgeld für den zweiten Platz in Höhe von 3.000 Euro erhält die Agenda-Arbeitsgruppe "Eine Welt" für ihre Arbeit. In dieser Arbeitsgruppe haben sich verschiedene Initiativen aus Ravensburg zusammengeschlossen, die Projekte in der Entwicklungshilfe unterstützen, wie etwa UNICEF, Kinderregenwald-Team, Amnesty international, Kirchengemeinden und Schulen, das Fairhandelsunternehmen dwp, der Weltladen, terre des hommes und die Kindernothilfe.



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