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Stadtbus Ravensburg Weingarten: Zweiter Runder Tisch hat getagt

Der zweite Runde Tisch für Menschen mit eingeschränkter körperlicher Mobilität im öffentlichen Verkehr hat eine Reihe von Vorschlägen erarbeitet. Deren Umsetzung wird entscheidend dazu beitragen, dass sich Menschen mit eingeschränkter körperlicher Mobilität weitgehend ungehindert mit dem öffentlichen Verkehr bewegen können.

„Die Kontakte zwischen den Busfahrerinnen und Busfahrern und den Menschen mit Behinderungen haben sich bereits nach dem ersten Gespräch am Runden Tisch positiv entwickelt“, berichtet die Rollstuhlfahrerin Sabrina Forberg.

„Menschen im Rollstuhl brauchen eine Rückmeldung des Busfahrers, um sicher sein zu können, dass sie mitgenommen werden“, erläutert Ellen Herrmann. Die Busfahrerinnen und Busfahrer werden dazu ein erstes Mal noch in diesem Herbst und dann umfassend im nächsten Jahr geschult werden. Vorgesehen ist, dass Menschen mit eingeschränkter körperlicher Mobilität bei der Erarbeitung des Schulungskonzepts und bei der Schulung selbst mitwirken.

Entscheidend für die freie Benutzung der Stadtbusse für Menschen mit körperlich eingeschränkter Mobilität ist auch eine Verbesserung der Haltestelleninfrastruktur. „Eine Erhöhung der Bordsteinkanten ist eine wichtige Maßnahme, da sie allen Fahrgästen das Ein- und Aussteigen erleichtert“, erklärt stadtbus Geschäftsführer Dr. Andreas Thiel-Böhm.

Ravensburg, den 30. Juli 2012

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